Über das projekt
Andis Paegle ist ein lettischer Dirigent, Organist und Cembalist. Seit 2008 ist er als Kirchenmusiker für die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Bargteheide und Eichede in Norddeutschland tätig.
Die Zusammenarbeit begann mit MoonBach, einem Duo-Projekt von Andis Paegle und der iranischen Violinistin Azadeh Maghsoodi, für welches ich die Website konzipiert und umgesetzt habe. Daraus entwickelte sich die heutige Arbeit an der öffentlichen Künstleridentität des Musikers. Meine bisherigen Beiträge umfassen die übergreifende Präsentation seiner Arbeit, die visuelle Ausrichtung, Fotografie und einen neuen digitalen Auftritt.
AUSGANGSPUNKT
Die zentrale Herausforderung bestand darin, die öffentliche Identität eines bereits etablierten Künstlers neu zu denken. Seine Arbeit umfasst sehr unterschiedliche Bereiche: Kirchenmusik und Chorleitung, Kammermusik und eigene künstlerische Projekte. Gleichzeitig sollte Raum für weitere experimentelle Formate bleiben. Ausführliche Gespräche und die Sichtung vorhandener Materialien bildeten die Basis für eine übergreifende Identität, die all diese Bereiche berücksichtigt, ohne den Musiker auf einen davon zu reduzieren.
Visuelle Ausrichtung
Das zentrale Presseporträt bildete den Ausgangspunkt für die warme, gedeckte Farbpalette. Die erdigen Töne erinnern zugleich an traditionelle lettische Keramik und stellen einen subtilen Bezug zur lettischen Herkunft des Musikers her. Spectral gibt der Typografie einen klassischen, redaktionellen Charakter, während Manrope für gute Lesbarkeit in unterschiedlichen Formaten sorgt.
Das Klangforschungsprojekt erhält innerhalb des visuellen Systems einen eigenen Auftritt. Es arbeitet mit einer Schwarz-Weiß-Palette, Space Grotesk für Titel und IBM Plex Mono für die Navigation; Manrope bleibt als Fließtextschrift erhalten. Die monochrome Gestaltung und Typografie orientieren sich am Fokus des entstehenden Projekts auf analoge und elektronische Vintage-Instrumente.
Digitaler Auftritt
Die Website führt die verschiedenen Arbeitsbereiche des Musikers an einem zentralen Ort zusammen. Die Startseite gibt einen Überblick; Kirchenmusik, Chöre und Projekte haben jeweils eigene Bereiche, die wie Kapitel eines Buches aufgebaut sind. Eine eigene News-Seite bietet Platz für aktuelle Konzerte, Projekte und weitere Neuigkeiten und hält den Auftritt aktuell.
Mobile-First war von Anfang an Teil des Konzepts. Ich ging davon aus, dass viele Besucher nach einem Konzert oder einer persönlichen Empfehlung nach dem Musiker suchen oder über einen QR-Code auf gedrucktem Programmmaterial auf die Website gelangen. In diesen Situationen wird die Website meist zuerst auf dem Smartphone aufgerufen. Die aktuellen Daten aus der Google Search Console entsprechen dieser Erwartung: 73 % der Besuche über die Google-Suche erfolgen auf Mobilgeräten.
Aktuell
Die Zusammenarbeit geht über die Website hinaus. Aktuell umfasst meine Arbeit Print- und Kommunikationsmaterialien, den weiteren Aufbau der Social-Media-Präsenz sowie weitere Medienproduktion für die verschiedenen Projekte des Musikers.